Bei dejrake betrachten wir Geschirr nicht als bloßes Gebrauchsgegenstand, sondern als Resultat komplexer mineralogischer Prozesse. Andreas Klausberger hat es sich zur Aufgabe gemacht, in Linz eine Auswahl zu kuratieren, die den höchsten Ansprüchen an die Materialintegrität gerecht wird. In der Schubertstraße 5 analysieren wir die Zusammensetzung keramischer Massen, um die perfekte Balance zwischen Transluzenz und mechanischer Festigkeit zu finden. Ein Teller von dejrake ist ein Hochleistungswerkzeug für die Kulinarik, dessen physikalische Eigenschaften direkt das Geschmackserlebnis beeinflussen.

Die mineralogische Trias der Qualität
Das Fundament unserer Kollektionen bildet das klassische Hartporzellan, dessen Zusammensetzung wir streng kontrollieren:
- Kaolin (50%): Der „Körper“ des Porzellans. Er sorgt für die plastische Formbarkeit und die weiße Grundfarbe nach dem Brand.
- Feldspat (25%): Wirkt als Flussmittel und senkt die Schmelztemperatur, wodurch die Masse beim Brand zu einer glasartigen Struktur verschmilzt.
- Quarz (25%): Das Gerüst, das die thermische Stabilität gewährleistet und die Härte der Glasur bestimmt.
Die thermische Transformation im Brennprozess
Die Überlegenheit der dejrake-Produkte entsteht im Glattbrand bei Temperaturen von bis zu 1410°C. In diesem Stadium findet die vollständige Vitrifizierung (Verglasung) statt. Die Poren des Materials schließen sich vollständig, was zu einer Wasseraufnahme von nahezu 0% führt. Dies ist nicht nur ein hygienischer Faktor, sondern verhindert auch das Entstehen von Spannungsrissen bei schnellen Temperaturwechseln. Ob in der professionellen Gastronomie oder im privaten Haushalt – die thermische Schockresistenz unserer Keramiken garantiert eine Langlebigkeit, die über Generationen Bestand hat. Andreas Klausberger wählt nur Chargen aus, die diese physikalischen Grenzwerte ohne Deformierung überstehen.
